Armut per Gesetz. Egal, wie man es dreht und wendet, einige Lobbyisten scheinen immer einen Weg zu finden um den noch Sozialstaat per Gesetzt quasi „dumm“ dastehen zu lassen. CDU und FDP sind gewählt, da scheint es auch schon munter mit dem Privatisierungswahn weiterzugehen. Und dies per Gesetz, welches in der Praxis längst praktiziert ist. Für wie dumm hält man die Leute nur?
Sittenwidrig, nennt man es jetzt -und dies davor auch schon längst- wenn man für unter 4,50 Euro die Stunde arbeiten darf, 4,50 Euro als Lohnuntergrenze, heise.de. Faszinierend mitanzschaun, wie die FDP damit wieder alte Themen aktuell werden lässt. Ziel scheint nämlich zu sein, den Post Tarif zu Fall zu bringen, Eine Allianz gegen die Post, tagesspiegel.de. Und wer sich an die damalige Anti Post Posse erinnert, Post storniert Anzeigen in Springer-Blättern, tagesschau.de, der weiß auch, dass manche Player auf Mindestlöhne zu 7,50 Euro die Stunde wohl lieber pfeifen -wohlgemerkt die Privaten-. Der Staat zahlts ja bzw. gleicht es aus, wenn Leute dann aufstocken gehen dürfen. Und was hat das bekannte Boulevardblatt damit zu tun, Eigennützige Kampagne – „Bild“ kämpft gegen Mindestlöhne bei Briefzustellern, ndr.de? Den Leuten 4,50 Euro die Stunde als bottom down zu verkaufen, damit alles darüber als fetter Gewinn wahrgenommen werden soll? Und wenn es dann nicht reicht, dann kann -Finanzkrisenposse- der Staat einspringen und die Leute unter den „Aufstockerschirm“ nehmen? Eines wird sich dann nicht geändert haben, die fetten Boni erhalten die gewitzten Führer wohl trotzdem. Working Poor Journalismus?
Weiterkönnte man sich weiter fragen, was mögliche Offenbarungseide wichtiger politscher Persönlichkeiten versuchen zu vermitteln, Carla Bruni – Psycho-Probleme,bild.de -europäisch gesehen-.
Monster. Der neoliberale Trugschluss und Trick um die Privatisierung des Arbeitsmarktes voranzutreiben und somit Tarife -Mindestlöhne- zu umgehen? Der clever unters Volk gejubelte neoliberale Beitrag der Wahlsieger? Da lässt man die letzten Jahre das Thema Hartz IV zum Hasswerkzeug vieler Betroffener werden -tat dagegen jedoch nichts oder wenig- und rechnet sich nun wohl breite Zustimmung zum Vorschlag Bürgergeld aus. Für viele auch ein cleverer Schachzug, weil nun möglicherweise -Thema Finanzkrise- die Arbeitslosenzahlen hochschnellen könnten. In Zukunft lieber Bürgergeld beziehen als Hartz IV Empfänger? Schwarz-Gelb spielt den ersten Trumpf aus? Hartz IV wurde von der großen Koalition getragen, als Finanzinstrument wohl um zu „fördern und zu fordern“, schiefgelaufen? Jetzt versucht man wohl das eine Problem mit dem anderen zu vertauschen um den Niedriglohnsektor durchzupeitschen, etc. . Mindestlohn scheint zur Zeit kein Thema mehr, Bildung auch nicht. Bürgergeld als Mogelpackung, heise.de,Augenwischerei Bürgergeld, ftd.de. Nicht zu verwechseln -womöglich aber gewollt- ist das Thema Bürgergeld mit dem Thema Grundeinkommen von dm-Gründer Götz Werner. Und überhaupt, warum nimmt man sich nicht einem viel wichtigeren Thema an? Thema Finanzkrise: Ist das neoliberale Monster noch nicht gezähmt, Was meint Horst Köhler eigentlich mit „Monster“?, welt.de? Der Bundespräsident scheint Schwarz-Gelb schon mal zu warnen, Köhler warnt Schwarz-Gelb, tagesspiegel.de und spricht aus, was viele „Jobmonster“ ähnlich sehen, Köhler rügt Krisenmanagement der Politiker, spiegel.de.
Lebenslügen. Wie einige Politiker und Betroffene umdenken. Frankreichs Präsident Sarkozy, ein ehemaliger englischer “city boy“ und ein amerikanischer Journalist liefern im Mix momentan handfeste Argumente zu einer durch die Finanzkrise möglichen, aufgedeckten Lebenslüge bzw. Systemkrise. Unter Wirtschaftswachstum – Aufstand gegen die Lebenslüge, zeit.de, kann nachgelesen werden worauf Sarkozy hindeutet und was sich wohl die meisten von uns zum Leben fragen. Auf 3sat.de konnte heute unter Der große Rausch – Ein Investmentbanker packt aus über die Lebenserfahrung des „city boy“ Geraint Anderson gestaunt werden. Und bei Bröckers erfährt man etwas zu Matt Taibbi. Was einige Banken mit ihren künstlichen Finanzprodukten und Bonuszahlungen anrichteten, führt womöglich wieder ein Stück zurück zu einem ungekünstelten Lebensstil und Miteinander. Insider, die mehr oder weniger mitmachten, dann auspacken, Politiker, die dazulernen? Erfahrungen scheinen eben wichtig zu sein, um sie zumindest mit anderen teilen zu können. Zumindest Sarkozy dürfte -politische Erfahrung bzw. Einsicht hin oder her- im eigenen Land mit dem Selbstmorddrama bei France Telekom zu kämpfen haben und schlägt womöglich deshalb neue Töne an, Selbstmorde bei France Télécom beschäftigen Regierung, zeit.de. Multitasking – Finanzkrise – sich dem Stresstest aussetzen?
Wohin mit dem Dreck? Wohin mit den Überresten der Atomenergiegewinnung? Deutschland nach der Wahl könnte wohl indirekt betroffen sein. In der Sendung vom 30.09.09 berichtet das ZDF Auslandsjournal -der Mainstream schweigt dazu wohl lieber-, Müllhalde Mittelmeer, stream-tv.de. Deutschlands Mainstreammedien zum möglichen Skandal? Lieber den möglichen politischen, lobbygefärbten Atomaufschwung mit CDU und FDP abwarten bzw. nicht gefährden? Schwarz-gelbe Pläne – Energiebranche erwartet gewaltige Umbrüche, spiegel.de. Gewaltige Umbrüche, Milliarden Gewinne. Auch Europa soll womöglich laut Bericht im Versenken von Atommüll ins Meer beteiligt gewesen sein.
Final Showdown. Bundestagswahl 2009 … Once upon a time in the West. Wer auch immer the good – the bad oder the ugly war und sein wird, mit oder ohne englischen Sprachkenntnissen, …Westerwelle ein Englisch-Kurs, taz.de oder Schlagen Sie den Westerwelle? , stern.de. Mit der Hand voll Dollar wird vier Jahre weiterregiert.
Wahlsieg für die Union und somit für Schwarz-Gelb. Auf den ersten Blick, ein klares Ja. Schaut man jedoch genauer hin, so kann eine Sicht auf zdf.de zur Partei SPD ruhig auf die Partei CDU ausgedehnt werden, Die alte Tante ist schwer krank. Denn nimmt man die Trabantin CSU aus dem gemeinsamen Unions Wahlergebnis raus, dann scheint man zwei kränkelnde V“opas“ (Volksparteien) ausmachen zu können. Nach dem Wahlergebnis kommt die CDU ohne ihre Schwestertrabantin CSU auf ca. 27, 3 Prozent, die SPD auf ca. 23 Prozent der Zweitstimmen, Bundesergebnis, bundeswahlleiter.de. Der Verlust der ca. 11 Prozent der SPD wird wohl eher den weniger Traditionsbewußten und/oder enttäuschten Wählern zugerechnet werden können. Gab es da nicht Namen wie Clement und Beck, welche möglicherweise der Partei einen Bärendienst erwiesen? Die Volksparteien scheinen langsam ihr Wahlvolk zu verlieren, was auch die Nichtwähler deutlich machen können. Vielleicht versucht sich auch deshalb die CDU in farblicher Frische, Hoch auf dem gelben Wagen , stern.de. Ob dies über die nächsten vier Jahre hilft oder noch mehr abwandern lässt bleibt offen. Bis dahin gibt es wohl ganz neue Häfen, die angesteuert werden können. Die Themen, die dort warten werden womöglich irgendwann so richtig interessant, Über eine Million Stimmen – Piratenpartei feiert Achtungserfolg, rp-online.de?
Virales Marketing mal anders. Was passieren könnte wenn die eigene Stimme wegbleibt? Gut gelungen und verbreitungswürdig ist von der IG Metall ein künstlerischer Beitrag zur Bundestagswahl. Wers mag versendets an Freunde und setzt einfach deren Namen ein -an Stelle von Max Mustermann-. Zur Seite: Kanzler Westerwelle. Danke nach Hessen!
Axel Hohl,
Unterschüpfer Straße 12,
97944 Boxberg; E-Mail: AxelHohl@aol.com.
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