Finanzkrise – Nullsummenspiel wächst weiter an

21/04/2009

Finanzkrise. IWF: Vier Billionen Dollar Verluste möglich , dw-world.de, also doppelt soviel wie bisher gerechnet. Wie so ein spekulierter Batzen Geld bildlich ausschauen kann, hier, und dann x 4 nehmen (Trillion=Billion). Ansonsten bleibt es spannend, nicht nur zu dem was über das ganze Debakel geschrieben wird, Börsianer rätseln über Stresstest-Meldung, ftd.de. Was noch ins „hause“ steht und ob diese Krise  glatt gestellt werden kann, bleibt fraglich, Der Zombie geht um in Europa, heise.de. Was übrigbleibt sind wohl Schrottpapiere aka. Giftpapiere, Bundesregierung entgiftet Banken, handelsblatt.com oder eben spekulative Sondermüllanlagen, die ein Zeugnis eines bestimmten Lebensstils aufzeigen können, Bad Bank kommt von Bad Banking, compliancemagazin.de. Wer oder was ist Schuld an diesem Nullsummenspiel? Vielleicht hat ja am Ende alles was mit den Genen der Teilnehmer zu tun, Die Finanzkrise ist genetisch bedingt, heise.de.


Vom Wachstum in die Krise – Einstellungen und Umstellungen gefragt

23/02/2009

Unter Der teure Irrtum der Makroökonomie auf handelsblatt.com,  kann nachgelesen werden, was viele Anhänger gängiger Wirtschaftswissenschaften bisher übersahen bzw. nun verstärkt dazulernen können. Aber auch der Artikel Von Krise, Gier und Klopapier auf stern.de, lässt Einblicke in Haltungen zur Wirtschaft zu. Hier spricht Götz Werner, dm-Chef und Milliardär, von dem Begriff Intrinsische Motivation. Zwei Artikel und viel zum Thema Emotionen und Psychologie. Die Finanzkrise, gekennzeichnet durch Emotionen wie Gier und übertriebene Wachstumsphantasien, zeigt nun die andere Seite der Medaille,  Die Folgen von exponentiellem Wachstum unterschätzen wir gern, abendblatt.de. Welche Folgen und möglichen Lerneffekte diese Zeit mitbringt, wird man sehen.


Finanzkrise – Mindestlohn – und das „gute Laune Investment“

22/01/2009

Können schlechte Laune, Gesundheit, Konsum, Finanszkrise und Mindestlöhne auf einen Nenner gebracht werden? Was hätte man an Milliarden nicht -fair- an Mitarbeiter weitergeben könnnen? Wohin sind die „hunderte von Milliarden“ verspeckuliert worden und wen hat man darum vielleicht betrogen, dazu Finanzkrise – FEDDE Weihnachten? Krise bleibt erst mal Krise. Aus der Krise heraus, scheint man nun -notwendig- erkannt zu haben, dass Mindestlöhne eine positive Auswirkung haben können. Nicht nur der Konsum, sondern auch die „gute Laune“ kann steigen.  Was den Mindestlohn angeht, gibt es u.a. folgende Beiträge, Mindestlohn – Einigung für sechs Branchen erzielt, focus.de. Was gute Laune angeht, kann hier nachgelesen werden, Schlechte Laune – keine Kauflaune , rp-online.de. Und was die gute Laune mit der Finanzkrise  und den gefühlten Konsummöglichkeiten zu tun haben könnte hier, „Working poor“ in Deutschland, heise.de. Es scheint nämlich so zu sein, dass „gewollte Konsumenten“, welche „nix“ verdienen auch „nix“ ausgeben. Und wenn man dann weiter erfährt und mitbekommt, dass Reiche immer reicher werden und der Rest dies anders erleben darf, dann passt folgender Artikel, Vermögensstudie -Nur die Reichen werden reicher, focus.de. Dass sich die Mittelschicht um ihre Rente und Kinder Sorgen macht, ist nicht weiter verwunderlich, taz.de, Wirtschaftliche Ungleichheit wächst – Die Mittelschicht ist angeschmiert.


Sich gesundverspekulieren?

18/01/2009

Die „Finanzkrise“ geht wohl -weltweit- weit über „einige hundert Milliarden“ hinaus, dies scheint auch Minister Steinbrück für hiesigen Markt zu merken, Steinbrück wehrt sich gegen „Bad Bank“ , zeit.de. Banktitel gehen erst mal auf Tauchstation, bis der „faule Zauber“ vorrüber ist, Bankaktien brechen ein, handelsblatt.com. Gründe für die Krise wohl genug, u.a. hier und hier. Die Belastungen und Schutzschirme werden nun wohl größer als gedacht, Belastungsprobe für deutschen Krisenplan, ftd.de. Neben der deutschen Milliardenhilfe, bleibt die der USA interessant, dort liebäugelt man wohl mit einer 850 Milliarden Dollar Hilfe, welche in „Gesetzestexten“ schon mal vorbereitet zu werden scheint, hier. So weit so gut, was helfen würde, wäre eine Länderaufstellung der Kosten oder was kostet das ganze im Ganzen? Schön sauber aufgereiht, die USA dann Europa und dann der Rest der mitdrinnehängenden Gemeinschaft. Während man also weltweit versucht das Ganze in den Griff zu bekommen, versucht man in Großbritannien folgendens, Großbritannien plant Versicherung gegen Giftpapiere, spiegel.de. „Giftpapiere“, an der Börse munter -unter Aufsicht- gehandelt, es bleibt die Frage ob man Verantwortliche hierzu dann „Giftmischer“ nennen darf?  Lösungen hierzu? Was einige -im Rausch des „faulen Zaubers“- auf der einen Seite kaputtspekulieren, bauen dafür andere in „kreativer Zerstörungswut“ wieder auf, Kreative Zerstörer der deutschen Wirtschaft, ftd.de, die Krise als Chance eben oder sich gesundverspekulieren?


Autistische Ökonomie und exponentielles Wachstum?

09/01/2009

Kann man eine verbreitete, momentane neoliberale Weltsicht mit sogenannten Krankheitsbildern in Verbindung bringen? Welche Begriffe lassen sich hier auf die aktuelle Lage der Finanzwelt -und somit dem momentanen Zustand der gesamten Welt- übertragen, um sich eine möglicherweise bessere Momentaufnahme der Zustände machen zu können? Es bleiben hierzu folgende Begriffe interessant, welche sich momentan zum Nachteil auszuwirken scheinen. Autistische Ökonomie und Wachstum – exponentiell bzw. exponentielles Wachstum. Es bleiben Fragen, welche qualitatives Wachstum und quantitatives Wachstum hinterfragen können, heise.de Wachstum, Wachstum über alles. Ansonsten bleiben Bücher -ein wenig altbacken mit politischen Ideologien verwoben-, welche dennoch -losgelöst von links und rechts- Fragen beantworten können, 3sat.de, Erzfeind Kapital – André Gorz über die Ökonomie des Wissens.

André Gorz auf wikipedia


Geld – Gott – Mut und Zuversicht

27/12/2008

Weihnachten 2008 ist rum und viele Kirchen stellen fest, „Das Geld ist zum Gott geworden“sueddeutsche.de. Ansonsten bleiben noch interessante Beiträge, Lieber Horst Köhler: Mut und Zuversicht wozu?, readers-edition.de. Wie lange wir den Geiz noch geil finden sollen und teuer hassen dürfen, wird sich dann rausstellen, wenn wir bescheuert genug erkennen dürfen, dass wir uns und unsere Arbeitsplätze selbst wegkonsumiert haben. Mut und Zuversicht  braucht jeder, um nicht in den hirntötenden Werbebotschaften -auch im Jahre 2009- unterzugehen. Wir jedenfalls, hassen Gier und finden bewußteren Lebensstil geil. Danke Finanzmarkt – die Krise als Chance eben. Mit Zuversicht und Mut gegen den oft politischen und wirtschaftlichen Schwachsinn.  NETWORK – ein Film aus dem Jahr 1976, bleibt auch 2009 aktuell. Ansonsten was zum Lachen ..


The Story of Stuff

20/12/2008

Finanzkrise – FEDDE Weihnachten

20/12/2008

 “FEDDE Weihnachten“. Der Weltwirtschaft und somit dem realen Leben stehen Herausforderungen bevor. Herausforderungen, welche jetzt notwendig werden, weil einige Sicherungssysteme oder big player jahrelang die Augen verschlossen zu haben scheinen. Es bleiben Fragen, Fragen zu Gründen, welche zur Lage  führten. Nachrichten wie folgende, können darauf einstimmen, womit im neuen Jahr gerechnet werden könnte, Obamas Vize Biden warnt vor Totalabsturz der US-Wirtschaft und Steinbrück fürchtet Panik bei Staatsfinanzen, welt.de. Wer trägt hierzu die Verantwortung? Menschen und Spekulanten wie z.B. diese, Europäische Banken tappten in die Madoff-Falle, welt.de. Der professionelle, gierige Spekulant also oder auch ein wenig der mündige, gierige Konsument? Was macht die FED und die Währung? Die FED legt Grundstein für den Dollar-Crash, heise.de. Der Druck auf die Notenpressen -weltweit- nimmt zu,  „Der Yen ist ein größeres Problem als der Dollar“, sueddeutsche.de. Hängt also alles zusammen? Spekulation mit Öl, Währungen, Rohstoffen? Zum Thema Spekulation und Öl bleibt z.B. folgender Artikel, Thomas Fricke – Es war der Ölpreis, Harry, ftd.de und folgender Beitrag, Die Verantwortung der Spekulanten für teures Öl und Hunger in der Welt , wiwo.de. Zum Thema Spekulation und Zahlen weiter folgender Artikel, Die Zeitbombe., heise.de.  – Frohe Weihnachten und nicht so sehr unter Druck geraten -


Wie gehen viele Topmanager mit der Bankenkrise um?

30/11/2008

Auf 3sat.de, ein Beitrag zum Thema Bankenkrise, Von Krise keine Spur – Teil II: Wie werben Banken während der Finanzmisere?  Doch was geschieht neben den momentan trüben News? Auf spiegel.de versucht man es mit folgendem Artikel, Helfer weben das Weltretter-Web. Ansonsten bleibt zur „Philosophie der Krise“ noch folgender Film aus den 70ern, NETWORK und ein weiterer interessanter Beitrag, Von Topmanagern und Superexperten.


Schulden – Finanzkrise – und Kredite für den faulen Zauber?

25/11/2008

Schulden machen, damit man ausbaden kann, was man sich eingebrockt hat? Was man mit „Spielgeld“ so alles anstellen kann, zeigen zur Zeit die „Monopolyteilnehmer“ in den verschiedenen Staaten. US-Mittelstand: Kredit fürs Kartenhaus, finanzen.net und am besten noch Kredite für Luftschlösser und Türme zu Babel, Bau an Europas höchstem Gebäude eingestellt, focus.de . Ratlos stehen die Wirtschaftslenker vor der hausgemachten Krise und drucken und fordern nun was das Zeug hält – Geld -, damit das nicht zusammenbricht, was man die ganze Zeit in blindem Vertrauen auf die „freie Wirtschaft“ („Freispiel“) wohl übersehen hat, Kreditklemme – Merkel rüffelt deutsche Banken, spiegel.de und noch besser – was die 800 Mrd. Dollar angeht – aus den USA, Fed flutet Kreditmärkte mit 800 Milliarden, ftd.de. Irgendwie erinnert das ganze Pumpen und Retten an einen Patienten der sich verabschiedet, da helfen womöglich auch keine Präsentkörbe mehr, Regierung prüft Konsumgutscheine über 500 Euro, tagesspiegel.de. Aber wer bessere Ideen hat oder sich dankbar zeigen möchte, der kann sich als Konsument ja am Markt mitbeteiligen. Freie Wahl, freies Spiel, wenn es nur nicht so viele Existenzen betreffen würde. Nur wo führt das ganze „Pumpen“, „Retten“ und Konsumieren hin? In den USA bangt man neben der Finanzkrise, jetzt schon länger vor der Kreditkartenkrise und dann sollen noch mehr Schulden - 800 Mrd. Dollar - gemacht werden dürfen? Die Kreditkartenkrise: Plastikgeld und Pleite, dw-world.de, als Spiegelbild einer Gesellschaft die vor lauter „pimp up ich weiss nicht mehr was“ vor die Hunde geht? Plastikgeld und Plastikprodukte oft überteuert oder unfair produziert, ressourcenschonend und aufwendig vermarktet? TV-Werbe-Hatz und Hartz IV Realität? Preise in die Höhe getrieben, Kartenhaus zusammengebrochen? Trübe aussichten? Quatsch, das Spiel geht weiter. Generalerlass in Zukunft für alle die mitgezockt haben? Alternative Ideen? Gibt es, muss aber nicht sein, solange die Turbokapitalisten – nein, keine Linke Kritik – den Übergang in eine mögliche faire, „Schuld“en freie Welt planen. Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien können einen Wandel bringen, klingt wenigstens vernünftig.